Kryolipolyse – „cool freezing“
„Fett weg durch Kälte“

Unter Kryolipolyse (von kryos = „Frost, Eis“, lipa = „fett“ und lysis = „Lösung, Auflösung“) versteht man die Verminderung von Fettzellen durch lokale Anwendung von Kälte zu kosmetischen Zwecken.

Es handelt sich um eine nicht-invasive Technik, bei der das Gewebe, inklusive Fettzellen in ein Gerät eingesaugt und darin für mindestens 55 Minuten absolut definiert gekühlt werden.

VORSICHT: Bitte achten Sie bei Kryolipolyse-Behandlungen unbedingt auf durchsichtige Handles, bei denen das eingesaugte Gewebe von außen sichtbar ist … Würden Sie sich von einem Arzt mit verbundenen Augen operieren lassen?

ACHTUNG: Die Apoptose (kontrollierter Zelltod) tritt nachweislich erst nach Kühlung des Fettgewebes bei einer Temperatur von endgültig 0° bis +4°C für mindestens 30 Minuten, ohne Ansaugen und Abkühlung des Fettgewebes oder Stoßwellen -Dauer: 10 bis 15 min- ein. Oft angebotene Anwendungen -unter einer Stunde- werden diese Apoptose kaum erreichen.

Die Kryolipolyse nutzt die stärkere Kälteanfälligkeit von Fettzellen im Vergleich zum umgebenden Gewebe. Ein nicht-invasiver Applikator wird am gewünschten Bereich angebracht und kühlt das Fettgewebe gezielt auf maximal 0° bis +4°, wobei das umliegende Gewebe bis ca. -9° abgekühlt wird. Spezielle Vliese mit anti-freezing-Gel, die zwischen dem Gewebe und den Applikatoren liegen, verhindern hierbei zuverlässig unerwünschte Erfrierungen.

Die so gekühlten Fettzellen durchlaufen die sogenannte Apoptose (kontrollierter Zelltod) und werden vom Körper in der Folge abgebaut.

Dadurch reduziert sich die Dicke der Fettschicht um bis zu ca. 30% und somit ihr Umfang.

Während der Behandlung sorgen die in den Applikatoren enthaltenen Sensoren für ein einheitliches, gleichbleibendes Verfahren. Diese Sensoren sind mit der Steuerkonsole verbunden und ermöglichen die kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Kühlung während des Kryolipolyse-Verfahrens.

Die Fettzellen sterben ab und aktivieren durch Botenstoffe Entzündungszellen, die die betroffenen Fettzellen in den Wochen bzw. Monaten danach stufenweise abbauen.

Lipide werden langsam aus den Fettzellen freigesetzt und vom Lymphsystem zur Verarbeitung abtransportiert, ähnlich wie das in der Nahrung enthaltene Fett. Da die Lipide einen schrittweisen Abbauprozess durchlaufen, ist bei den Blutlipiden und der Leberfunktion keine gefährliche Veränderung festzustellen.

Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen sollten entzündungshemmende Medikamente wie z.B. Voltaren oder Ibuprofen ca. vier Wochen nach der Behandlung nicht eingenommen werden.

Sollten anderweitig Schmerzen bestehen (Kopfschmerzen u.a.) ist Paracetamol mit wenig entzündungshemmender Potenz, welches bedenkenlos (nach ärztlicher Absprache und nur bis zur Tageshöchstdosis von max. 4 Gramm) eingenommen werden darf, zu empfehlen.

Nach der Behandlung können als Nebenwirkungen Blutergüsse, Hautrötungen und Taubheitsgefühle der Haut auftreten. Diese Nebenwirkungen halten in den meisten Fällen nicht länger als eine Woche an.

Die endgültige Reduzierung der Fettpolster tritt nach ca. 8 – 16 Wochen ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Institut.

Ihr slimbalance ® -Team

Wir haben für Sie folgende Behandlungsmethoden im Programm:

Kryolipolyse „cool freezing“ Fett weg durch Kälte
Ballancer ® apparative Lymphdrainage
IPL / SHR dauerhafte Haarentfernung
techniSPA ® Figur pflegende Doppelwirkung
Kavitation – Ultarschall für Bodyforming
KVR – Kavitation + Vakuum + Radiofrequenz
Faltenunterspritzung mit Hyaluron
Nachsorge nach Liposektion
Analyse mit BIA
kosmetisches Zahnbleaching
Equilea ® LED Maske